Je einfacher etwas ist, desto mehr Kraft und Stärke liegt darin.

Meister Eckart

Die „Holzknechtkutte“ wird besonders gerne als warmer und beweglich geschnittener Schutz für Holzarbeiter verwendet. Durch die seitlichen Öffnungen ist diese Form für die Bewegungsfreiheit des Trägers ideal. Aber auchbeim Leonhardiritt immer sehr beliebt, da das Vorder- und Rückenteil nach vorne und hinten bewegt werden kann. So wird auch hier die sehr gute Bewegungsfreiheit und der optimale Wetterschutz kombiniert. An der Vorderseite ist die „Holzknechtkutte“ nur bis zur Brust geöffnet und wird wie ein „Pfoad“ (Hemd) über den Kopf gezogen.


Der typische Lodenmantel ist der „Holzhacker-Mantel“ aus derben Gebirgsloden. Er ist mit einem Umlegkragen und Goller, einer doppelten Stofflage im Brust- und Rückenbereich, gearbeitet. Über Joppe oder Strickjacke getragen bietet diese Mantelform den optimalen Schutz vor Nässe und Kälte.

Seitliche Schlitztaschen sowie Durchgriffe sind ideal, um die Hände warm zu halten und einen schnellen Zugriff auf Joppen- oder Hosentaschen zu haben. Oftmals werden beim „Holzhackermantel“ die grünen Webkanten des Lodenstoffes am Gollerrand und seitlich an den Durchgriffen sichtbar verarbeitet.